
Angegliedert an den Ramakrishna Orden, Indien
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Der Orden |
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'Wir dienen jenem Gott, den die Unwissenden "Mensch"
nennen.'—Swami Vivekananda
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Das Emblem Das von Swami Vivekananda entworfene Emblem des Ramakrishna Ordens (Ramakrishna Math und Ramakrishna Mission) ist ein einzigartiges Kunstwerk, geschaffen von einem der denkgewaltigsten Geister der Gegenwartsgeschichte. Es ist ein tiefes Symbol der Harmonie und eine Synthese für verehrende Meditation in unserer Zeit der Konflikte und Disharmonie. Hier die Bedeutung des Emblems mit Vivekanandas eigenen Worten: "Das wogende Wasser im Bild symbolisiert Karma, die Lotosblüte Bhakti, die aufgehende Sonne Jnana. Die umschlingende Schlange weist auf Yoga und die erwachte Kundalini-Shakti hin, während der Schwan im Bild für den Paramatman steht. Deshalb ist die Idealvorstellung des Bildes, dass man durch die Verbindung von Karma, Jnana, Bhakti und Yoga zur Vision des Paramatman gelangt." |
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Sri Ramakrishna Sri Ramakrishna, 1836 geboren und 1886 verschieden, ist eine Gestalt der jüngeren Geschichte. Er bekundete die Wirklichkeit Gottes und die Gültigkeit der altehrwürdigen Lehren aller Propheten und Erlöser der Vergangenheit und stellte so das zerfallende Gebäude der Religion wieder auf ein sicheres Fundament. Er erfüllte die sterbenden spirituellen Theorien aller Zeiten und Lande mit Leben. Selbst die universalen Wahrheiten des Vedanta fänden ohne Sri Ramakrishna vielleicht nicht zu ihrer umfassenden Anwendbarkeit. Der größte Beitrag Sri Ramakrishnas für die heutige Welt ist seine Botschaft der Harmonie der Religionen. Für ihn sind alle Religionen Offenbarungen Gottes und Seiner verschiedenen Aspekte, die die vielfältigen Ansprüche des menschlichen Geistes zufrieden stellen sollen. In seinen Lehren gibt es keine Vorstellung wie: "Unser Gott ist der einzig wahre Gott, alle anderen Götter sind falsch." Seine Ansicht ist: Wenn ein religiöser Weg zu Gott wahr ist, sind alle Wege wahr, wenn einer falsch ist, sind alle falsch. |
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Sarada Devi Mit Sri Ramakrishna verheiratet – im strengsten spirituellen Sinne des Wortes – war Sarada Devi die leibgewordene, in Praxis umgesetzte Spiritualität. Sie lebte im Haushalt, führte aber ein Leben, das nicht von dieser Welt war. Sie trug dazu bei, dass ohne männliche Vorherrschaft eine unabhängige Organisation für Nonnen gegründet wurde, die ihren Namen trägt: Sri Sarada Math. Sie war auch die First-Lady, die bei der Gründung eines Ordens für Mönche, dem Ramakrishna-Orden, mitwirkte. Ihr Leben ist ein außergewöhnlich gewöhnliches Leben; es ist die Saga, wie ein gewöhnliches Leben zu einem sublimen Leben entfaltet werden kann. Nach dem Ableben Sri Ramakrishnas half sie vielen spirituellen Suchern, den Weg aus dem Leiden des Lebens zu finden. Heute wird sie von Millionen als Inkarnation der göttlichen Kraft ( Shakti) verehrt. „Ich bin die Mutter der Rechtschaffenen, ich bin auch die Mutter der Schlechten. Fürchte dich nie. Wann immer du in Not bist, sage dir: ‚Ich habe eine Mutter!‘ “ Sarada Devi |
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Swami Vivekananda Vivekananda, am 12. Januar 1863 in Kolkata geboren, war der Hauptjünger Sri Ramakrishnas. In seiner Begierde zu wissen, ob Gott wahr sei, fand er seinen Weg zu Sri Ramakrishna. Er fragte geradewegs: „Herr, haben Sie Gott gesehen?“ Die Antwort war herausfordernd: „Ja, ich habe Gott gesehen wie ich dich sehe, nur viel deutlicher.“ Nicht nur das, er fügte noch hinzu: „Wenn du es versuchst, kannst auch du Ihn sehen.“ Religion ist eine Wissenschaft – sie ist beweisbar und auf ihre Richtigkeit nachzuprüfen, wenn wir den Mut haben sie zu testen. Nachdem er die Wahrheit dieser Aussage untersucht hatte, sagte Swami Vivekananda später: „Wer nicht an sich glaubt, ist ein Atheist.“ Er ist weithin bekannt für seine berühmten Vorträge, die er 1893 im Parlament der Religionen in Chigago gehalten hat und für seine Lehren, die er in Ost und West erteilt hat. Er gründete offiziell den Ramakrishna-Orden für Mönche. „Alle Kraft ist in euch. Ihr könnt alles und jedes tun. Glaubt daran, glaubt nicht, dass ihr schwach seid . . .erhebt euch, erwacht, schlaft nicht länger. In jedem von euch liegt die Kraft alle Bedürfnisse und alles Elend zu beseitigen. Glaubt daran, dass sich diese Kraft manifestieren wird.“ Swami Vivekananda |
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Dienst, nicht Wohltätigkeit Sister Nivedita (Ms. Margaret Noble), eine irische Schülerin Swami Vivekanandas, sagte: „Wenn das Viele und das Eine tatsächlich ein und dieselbe Wirklichkeit ist, sind nicht nur alle Arten der Anbetung, sondern genauso alle Arten von Arbeit, alle Arten von Streben, alle Arten von Kreation Wege zur Verwirklichung. Ab jetzt gilt: keine Unterscheidung mehr zwischen heilig und weltlich. Arbeiten heißt beten. Überwinden heißt entsagen. Das Leben selbst ist Religion.“
Die Mönche des Ramakrishna-Ordens verrichten das, was man unter sozialer oder philantropischer Arbeit versteht; für sie ist Arbeit aber Seva, eine spirituelle Übung. Dienen wird zu echtem Gottesdienst, wenn wir selbstlos handeln mit der Vorstellung, dass alles aus demselben göttlichen Ursprung kommt. Nur diese Art von Dienst wird uns läutern und befreien, und dann werden wir erkennen können, dass Gott der uns allen innewohnende Geist ist.
Rechts zeigen wir zwei Bilder, wie Mönche des Ordens zu Zeiten von Naturkatastrophen wie der Tsumani und ähnlicher menschlicher Notlagen soziale Dienst leisten. Sie leben ein spirituelles Leben „für ihre eigene Befreiung und zum Wohle der Menschheit.“
Zum Wohl aller Gemeinschaften und beider Geschlechter betreibt der Ramakrishna-Orden massive Dienstleistungs- und Hilfsprojekte: 1) Erziehungsarbeit wie Schulen, Colleges, Universitäten, Studentenheime, außerformelle Schulen, Landwirtschaftsschulen, technische Lehrinstitute etc. 2) Medizinische Projekte wie Krankenhäuser, Krankenschwester-Ausbildung, kostenlose Kliniken, mobiler ärztlicher Dienst, kostenlose Augenoperationszentren, ländliche Gesundheitsprogramme etc. 3) Hilfs- und Wiederaufbauprojekte nach Naturkatastrophen und von Menschen verschuldeten Katastrophen, ländliche Entwicklungssysteme, Hilfe für arme und bedürftige Studenten zur Fortsetzung ihres Studiums etc. 4) Spirituelle Dienste wie Gebete, Feiern in den Tempeln für die Großen aller Religionen, Veröffentlichung von Büchern aller Religionen und Kulturen etc. Bitte besuchen Sie die Webseite von Belur Math, des Hauptsitzes des Ramakrishna-Ordens unter www.rkmhq.org und andere Links. Die Bilder rechts sind von oben: Ersteinsatz eines Hilfswerks, ein öffentliches Krankenhaus mit 552 Betten in Kolkata, wartende Patienten in der ambulanten Abteilung und ein akademisches College. |
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